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ein verrirrter Prolog, mit Aussicht auf mehr.

Fabians Prolog  oder “Wie schmeckt eigentlich Kartoffelsuppe?” Im Allgemeinen war es sehr heiß. Es war auch gruselig und schaurig und ab und...

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Die Zauberin; Das Glückskind: Gentilis; Kapitel 15


Aller Anfang ist schwer


Die einzigen Gäste der Taverne zum Ärenfels, waren zwei Prostituierte ohne Arbeit, drei Bauern, die in ein Gespräch über Dreifelderwirtschaft vertieft waren und der Krieger mit dem zerrissenen Hemd. Kailan saß zusammengesunken an der Theke. Er fuhr hoch, als der Wirt, ein fetter Typ mit langem Bart, die flache Hand auf das Holz klaschen ließ.
“Aufwachen! Nehmt euch ein Zimmer oder trollt euch.”
Kailan seuftzte. Sein Kopf drehte sich und er griff nach dem Geldbeutel an seinem Gürtel. Er war besorgniserregend leer.
“Eine Flasche für den Weg, Heck.”
Er legte seine letzten fünf Schillinge auf die Theke und der Wirt sah missbilligend darauf hinab.
“Das reicht nicht mal für das letzte Glas und ihr hattet fünf davon.”
“Dann schreib's halt an, Heck.”
Der Wirt seufzte und schob die Münzen über das Holz, bis sie in seine offene Handfläche fielen. Dann stellte er Kailan eine Flasche billigen Fusels hin.
“Ich brauche das Geld bis Ende der Woche, Kailan. Unser König hat meine besten Kunden in seinem Heer verpflichtet.”
Kailan rümpfte die Nase, nickte jedoch. Dann hievte er sich Hocker hoch und torkelte zur Tür. Er war müde, das Zimmer konnte er sich nicht länger leisten und das Kettenhemd hatte er bereits verkauft. Alles, was ihm blieb, war das Hemd am Körper und der Anhänger unter dem vergilbten Stoff. Ein wertloser Stein an einer dünnen Kordel. Kailan blieb kurz vor der Taverne stehen und atmete die klare Nachtluft ein, dann lief er los. Ohne Ziel irrte er durch die Stadt, einfach fort von hier, wo auch immer das war. Irgendwann ging die Flasche mit Hecks Fusel zur Neige. Er bog in eine kleine Gasse und musste sich an einem Fenstersims festhalten. Er schwankte bedrohlich. Kailan stieß sich wieder davon ab und lief weiter. Doch er kam keine zwei Meter weit, bevor ihm erneut schlecht wurde und er sich auf seine Stiefel übergab. Er sank an der Mauer nieder und spülte den bitteren Geschmack im Mund mit einem Schluck aus der Flasche fort. Mondlicht fiel in die Gasse und er sah auf seine zerrissene Hose hinunter. Er erinnerte sich nicht mehr, wann der Stoff am Hosenbein aufgerissen war. Seitdem die Truppen des Königs abgezogen waren, hatte er entweder getrunken, gehurrt oder geschlafen. Doch Kailan schlief nicht gut. Sobald er die Augen schloss, sah er wieder das bleiche Gesicht seines Lords vor sich. Er setzte die Flasche an die Lippen, doch nur ein einzelner Tropfen rann ihm über die Lippen. Er warf sie achtlos gegen die Mauer und das Glas zersplitterte geräuschvoll. Kailan war in keiner guten Verfassung, das Hemd hing ihm in Fetzen am Körper, die Stiefel hatten Löcher und er stank nach Alkohol und Schweiß. Da  näherten sich Schritte, hallten laut in der engen Gasse wieder. Kailan sah auf, dann runzelte er die Stirn. Die Männer, die sich näherten, waren keine Unbekannten. Er kannte sie nicht beim Namen, aber sie gehörten ohne Zweifel zum ehemaligen Gefolge Kamm’s. Nicht alle Männer des Lord von Riedhalm waren mit dem König nach Hause zurückgekehrt. Es gab welche, wie Kailan selbst, die nicht einsahen, für einen König zu kämpfen, der ihren Lord zum Tode verurteilt hatte. König Eolin hatte ihnen die Wahl gelassen, aber im Grunde galten sie alle als Deserteure. Nur war der König nicht mehr da, um sie für dieses Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Ein stämmiger Bursch mit der Brosche des Lord am Hemd, scheinbar der Anführer der Gruppe baute sich vor ihm auf und sah angewidert auf Kailan hinab.
“Kailan Dain, die rechte Hand unseres Lords. Wie tief man doch fallen kann.”
Er spuckte aus und Kailan schnaubte leise. Die Männer hinter dem Anführer trugen Lederrüstungen, mussten also zum einfachen Fußvolk des Lords gehört haben. Sie waren ungewaschen, aber immer noch in besserer Verfassung als die rechte Hand ihres Lords.
“Was wollt ihr?”, nuschelte er. Der Alkohol erschwerte es Kailan, sich zu artikulieren.
“Wegen euch werde ich meine Frau nie wieder sehen. Wir können nie wieder nach Riedhalm zurück. Nicht nach der Schande, die ihr uns gemacht habt, rechte Hand.”
Kailan nickte. 
“Das tut mir wirklich leid.”
Und er meinte es ernst, doch der Anführer der Deserteure schnaubte verächtlich.
Er stieß Kailan unsanft mit dem Fuß an. 
“Los, steht auf! Ich will niemanden treten, der schon im Dreck liegt.”
“Das tut mir wohl ebenso leid, denn ich fühle mich hier unten im Dreck eigentlich ganz wohl."
Der Anführer starrte ihn wütend an, dann gab er seinen Männern ein Zeichen.
“Helft der verehrten rechten Hand auf die Beine.”
Die Männer griffen Kailan bei den Schultern und zerrten ihn auf die Füße. 
“Danke Jungs, sehr zuvorkommend. Aber das war wirklich nicht nötig.”
“Halt die Klappe Kailan. Ihr habt diese Gör aufgenommen. Ihr seid Schuld daran, dass sie unseren Lord zu Fall gebracht hat. Ihr habt bloß daneben gestanden und zugeschaut, wie sie alles zerstört hat.”
Kailan nickte bloß. Der Deserteur rammte ihm die Faust in die Magengrube und kam mit seinen Lippen ganz nah an Kailan’s Ohr.
“Ich konnte euch nie leiden, Dain. Ihr haltet euch jeher für etwas Besseres, der Held von Riedhalm, die rechte Hand des Lords, dabei kommt ihr aus der Gosse, habt euch bei unserem Lord eingeschleimt, euch wie ein Parasit in seinen Pelz gesetzt.”
Kailan hustete und verdrehte die Augen.
“Bringt es schon hinter euch.”
Der Anführer trat zurück und lächelte grimmig.
“Oh nein, so leicht werden wir es euch nicht machen, rechte Hand. Erst werdet ihr leiden. Wir brechen euch ein paar Knochen, schneiden vielleicht ein bisschen an euch herum, dann sehen wir weiter. Ich habe gehört, im Norden gibt es noch einige Händler, die für kräftige Sklaven gut zahlen.”
Kailan zuckte mit den Schultern. Es war ihm gleichgültig, was sie mit ihm anstellten. Er hatte es verdient. Doch den Deserteur schien seine Gleichgültigkeit nur noch wütender zu machen. Kailan konnte auch das nachvollziehen. Es wäre vermutlich sehr viel einfacher gewesen, in ihm den Schuldigen zu sehen, wenn er es strikt bestritten hätte. Sich weiter als der ehrenhafte Krieger gab. Also straffte er die Schultern und versuchte, überheblich zu grinsen. Sollten sie bekommen, wonach sie sich sehnten. Einen Schuldigen, einen Sündenbock, es musste immer einen geben. Wohin sonst mit all der Wut und all dem Zorn?
“Ich bin dafür verantwortlich, dass unser Lord tot ist, also tut was ihr tun müsst. Ich habe versagt. Ich hätte ihn retten müssen, hätte es kommnen sehen müssen. Schlagt schon zu! Na los! Oder traut ihr euch nicht?” Die Männer funkelten ihn an und dann landete die Faust des Anführers in Kailans Gesicht. Seine Wange brannte und er spuckte Blut. Die Rechte des Kriegers war so hart wie Stahl. Gut so.
“Ihr seid nichts weiter, als ein verwahrloster Streuner. Ohne den Lord seid ihr nichts. Niemand wird euch vermissen. Ihr habt nicht einmal Familie in Riedhalm, also tut nicht so, als würdet ihr unseren Schmerz verstehen." 
Wieder schlug der Anführer ihm ins Gesicht und Kailan wurde kurz schwarz vor Augen. Er konnte sich nicht wehren. Die beiden Deserteure hatten ihn fest bei den Armen gepackt und ihr Anführer bearbeitete ihn weiter mit den Fäusten. Kailan ließ ihre Schläge über sich ergehen. Er verstand ihren Schmerz nicht, das mochte stimmen, aber er hatte seinen Lord geliebt, er hatte sein Leben riskiert, um ihn zu retten, war fast gestorben und hatte trotzdem versagt. Er verstand ihren Schmerz nicht, aber er hatte seinen ganz eigenen. Wut brandete in ihm auf. Wollte er, dass hier, dass diese Männer ihn töteten? War das sein Ziel, dem Lord ins Reich der Toten zu folgen? Nein, er wollte Gerechtigkeit. sein Auge begann bereits anzuschwellen und seine Nase pochte dumpf, vermutlich war sie gebrochen. Doch irgendwo fand er die Kraft, sich zu wehren und seinen Schmerz zu nutzen. Er spuckte dem Anführer sein eigenes Blut ins Gesicht, dann ließ er sich fallen und zog kräftig an den Armen seiner Kameraden. Sie knallten mit den Köpfen zusammen und gingen stöhnend zu Boden. Kailan trat einem der beiden Männer zwischen die Beine und bekam eine Hand frei. Der zweite sah seine Gerade kommen, konnte aber nicht schnell genug ausweichen. Die Prügel des Anführers hatte Kailan den Rest Alkohol ausgetrieben. Der Mann ging jetzt zum Angriff über, aber Kailan wich unter seinem Schlag weg und rannte in ihn hinein. Sie fielen zu Boden und der Deserteur hieb seine Faust in seine Seite. Doch Kailan ließ nicht locker und schaffte es, seinen Gegner niederzuringen. Dann saß er auf ihm und schlug zu. Einmal, zweimal, dreimal, bis sich der Krieger unter ihm nicht mehr rührte. Kailan kam schwankend wieder auf die Beine. Er hielt sich an der Wand fest und spuckte aus, Blut und eine Zahn. Dann schleppte er sich müde aus der Gasse. Sie hatten ihm nichts antun können, dass er sich nicht schon selbst antat. Kailan lief weiter, auch wenn er sich am liebsten einfach in einer dunklen Ecke verkrochen hätte. Ohne das er wusste warum, steuerte er den Hügel aufwärts und kam schließlich vor den Mauern der Burg aus. Die Tore waren verschlossen, seit der König ausgezogen war. Unschlüssig blieb Kailan vor dem großen Holztor stehen. Dahinter lag der Burghof und der Ort, an dem der Galgen gestanden hatte. Warum war er hergekommen? Er wusste es nicht. Trotzdem hob er die Hand und schlug mit der Faust zweimal gegen das Holz. Er wollte schon umkehren, da wurde ein Riegel beiseite geschoben und im Tor öffnete sich eine kleine Luke.
“Ja?”, fragte eine gelangweilte Stimme, dann musterte der Soldat ihn misstrauisch.
“Keine Bettler!”, grunzte der Gardisten und wollte die Luke wieder schließen, doch Kailan griff hinein und umschloss die Hand des Soldaten.
“Ich will mit jemandem sprechen, der etwas zu sagen hat.”
Der Gardisten warf ihm einen wütenden Blick zu und wollte Kailan’s Hand abschütteln, doch er verdrehte dem Soldat den Arm.
“Sag deinem Vorgesetzten, es ist wichtig. Es geht um den Kaiser.”
“Wollt ihr die Hand verlieren, Bettler! Der Marschall redet nicht mit Abschaum.”
Kailan wurde wütend. Er hatte diesem verfluchten König alles gegeben und so dankte man ihm?
“Macht das Tor auf oder ich breche euch den Arm.”
Er hatte kaum genug Kraft in seiner Position, um den Soldaten weiterhin festzuhalten. Aber der Gardist war nicht hier geblieben, weil er viel über den Kampf wusste, das sah Kailan ihm an: Die Angst in seinen Augen, obwohl er versuchte, es zu überspielen. Vermutlich hatte er gedacht, hinter seinem Tor in Sicherheit zu sein. Kailan musste schmunzeln, als der Soldat auf seinen Bluff herein fiel und den Riegel beiseite schob.
“Und jetzt öffne das Tor, ganz langsam.”
Der Soldat nickte und schob das Tor auf. Dabei riss er sich los und Kailan vernahm das Scharren von Metall, als der Gardist das Schwert zog. Doch Kailan hatte bereits einen Fuß im Burghof und warf sich gegen das Tor. Das schwere Holz schwang auf und krachte dem Gardisten ins Gesicht. Der Soldat ließ das Schwert fallen  und hielt sich die blutende Nase. Er fluchte und Kailan hob die Klinge auf. Bevor der Gardist sich besinnen konnte, hatte er die scharfe Spitze unter dem Kinn. Langsam hob er die Hände.
“Wer hat das Sagen, solange der König fort ist?”, wollte Kailan wissen.
“Lord Vespen, er wird euch aufknüpfen.”
Kailan schnaubte belustigt.
“Lord Vespen also? In welcher Beziehung steht er zum König?”
Der Gardist warf einen Blick hinter Kailan.
“Ein entfernter Neffe, soweit ich weiß. Er ist noch jung, aber nicht für sein gutmütiges Wesen bekannt. Man sagt, er habe auf seinem Wohnsitz in Tullah drei Männer gehängt, weil sie seine Verlobte schief angesehen haben.”
Kailan sah, wie sich weitere Gardisten näherten, doch noch schien sie Kailans Klinge am Hals ihres Kameraden zurückzuhalten.
“Wie heißt ihr Soldat?”
“Branden.”
“Wenn einer eurer Freunde auch nur mit dem Finger zuckt, spieß ich euch auf, habt ihr verstanden?”
Branden nickte vorsichtig und schielte dabei auf das Schwert in Kailans Hand hinab.
“Bringt mich zu eurem Lord, Branden. ”
Branden nickte erneut.
“Und wie heißt ihr, wenn ich fragen darf?”
“Darfst du nicht und jetzt beweg dich!”
Doch der Gardist blieb, wo er war. Soldaten schwärmten jetzt in den Burghof und Kailan vernahm das Knarren von Armbrüsten, die geladen wurden. Ein halbes Dutzend Bolzen richteten sich auf ihn und er seufzte. Dann trat ein junger Mann neben die Schützen auf den Wehrgang.
“Der da?”, fragte der junge Lord und zeigte auf Kailan. Einer der Soldaten nickte. Der Lord war in Purpur gehüllt und der gerötete Babyspeck plusterte sich unter seinen Augen auf, wie die Federn eines Huhns.
“Ein Bettler? Deshalb holt ihr mich aus dem Bett? Erschießt ihn!”
Kailan nutzte die Ablenkung und griff sich den Gardisten, den er immer noch mit der Klinge bedrohte. Mit einem Schritt war er hinter ihm und drückte das Schwert gegen seinen Adamsapfel.
“Aber Sire. Er hat Branden.”
Die fetten Backen des Jungen wurden noch roter und er klang jetzt beinahe hysterisch:
“Ihr tut, was man euch sagt! Erschießt ihn!”
Der Soldat nickte und legte an, doch Kailan schob sich mit dem ganzen Körper hinter Rembrandt.
“Ich habe keine freie…”
Der junge Lord trat neben ihn und riss ihm die Armbrust aus der Hand, bevor er den Satz beenden konnte. Der erste Eindruck hatte Kailan getäuscht, der Junge wusste mit Sicherheit wie man mit einer Waffe wie dieser umging. Kailan hob die freie Hand, machte jedoch keine Anstalten, das Schwert sinken zu lassen.
“Niemand muss heute sterben Lord Vespen. Ich will nur mit euch reden.”
Lord Vespen kniff die Agen zusammen, dann sirrte der Bolzen durch die Luft und traf Branden. Kailan konnte nicht erkennen wo, doch der Gardisten sackte in sich zusammen und schrie. Kailan fluchte und musste den Branden loslassen. Er sah wie der junge Lord die Armbrust nachlud und war sich bewusst das seine Situation aussichtslos war, doch seine berechnende Vernunft war mit Kamm gestorben. Er stürmte vor und schlug das Schwert des Gardisten vor sich zur Seite, bevor er mit einem Ausfallschritt an ihm vorbei setzte. Er war immer noch nicht aus der Gefahrenzone, aber wenn Lord Vespen ihn erschießen sollte, war es eben so. Kailan war es leid. Er rammte dem Soldat rechts von ihm die Schulter vor die Brust und schlug dem nächsten den Schwertknauf gegen die Stirn. Stöhnend ging der Mann zu Boden. Branden hatte aufgehört zu schreien, doch es waren immer noch ein gutes Dutzend Gardisten mit ihm in Innenhof der Burg. Einer von ihnen, ein Hühne von einem Man, hieb mit dem Schwert nach ihm. Er war schwerfällig und langsam, vermutlich ein Schmied oder Bauer und definitiv nicht ausgebildet, aber Kailan war ebenfalls nicht in bester Verfassung und schaffte es nur knapp dem Schlag auszuweichen. Und so sah er das zweite Schwer nicht kommen, das ihm um Haaresbreite einen Kopf kleiner gemacht hätte. Doch der Soldat hatte den Abstand falsch eingeschätzt und so traf er lediglich Kailans Arm. Auch war der Hieb nicht stark genug ihm den Arm abzutrennen, trotzdem grub sich die Klinge tief im Kailans Fleisch und er spürte, wie sie den Knochen traf. Das Schwert fiel ihm aus der Hand und er biss die Zähne zusammen, knurrte den Gardisten an. Noch drangen die Schmerzen nicht ganz zu ihm durch, er wusste aber, dass sich das schnell ändern würde. Er wich einer weiteren Klinge aus, doch wurde von hinten getroffen. Kailan ging in die Knie und jetzt schrie er ebenso laut wie Branden nur wenige Sekunden zuvor. Die Wunde am Rücken musste tief sein und durch die Schmerzen, die seinen Verstand benebelten, hörte er jetzt Lord Vespens Stimme.
“Halt!”
Kailan blickte auf und sah in Vespens wut verzerrtes Gesicht, der Armbrustbolzen war direkt auf seinen Kopf gerichtet.
“Ihr seid Kailan, richtig? Der Held von Riedhalm, die rechte Hand des Lord Kamm, dem unser König hingerichtet hat?”
Kailan schaffte es zu nicken, doch die Schmerzen im seinem Rücken ließen seine Muskeln zittern und er drohte das Bewusstsein zu verlieren.
“Ich werde euch nicht töten rechte Hand. Aber ihr werdet leiden, falls ihr eure Winden überlebt.”
Kailan kannte das Lächeln auf den dünnen Lippen des Jungen. Und er hatte kein gutes Gefühl dabei. Doch er hatte im Moment relativ wenig gute Gefühle. Dann verlor er das Bewusstsein.



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